Murphy’s Law

Übermüdet. Jetlag geplagt. Und stolz, dass wir uns beim Stop over nur ein bisschen verlaufen haben.

Das fasst unsere Gefühle ganz gut zusammen, als wir endlich am JFK Airport die Border Controle hinter uns und die Koffer in der Hand haben. 

Aber fangen wir doch vorne an. Alles startet um 8:30 am Sonntag. Mit viel Zeitpuffer geht es los. Ab nach Billund, Dänemark. Entgegen aller Erwartungen kommen wir, trotz eingeschobener Toilettenpause, viel zu früh am Flughafen an. 

Weil wir keinen Online Check In durchführen konnten, gingen wir zielsicher auf den Automaten zu um alles für den Flug bereit zu haben. Brav geben wir alle wichtigen Informationen ein und warten. 

Dann der erste Schock. Der Check In ist nicht möglich auf Grund eines Esta Problems. 

Ein Esta Problem ist vermutlich das letzte was man haben möchte bei einer Reise nach Amerika. Esta ersetzt schließlich ein Visum. Kein Esta, keine Einreise. 

Nachdem ich dann erstmal 5 Minuten damit verbracht habe verwirrt und ein bisschen panisch auf die Nachricht zu starren, sind wir zum Gepäckschalter gegangen und die nette Dame hat uns zum Glück weiterhelfen können.

Mein Name war auf meinem Flugticket falsch geschrieben. Auf meinem Esta allerdings richtig. Und wenn Esta und Ticket nicht übereinstimmen, wird keine Einreisegenehmigung erteilt. 

Nachdem das Problem also gelöst war, schauten wir auf unsere Boardkarte und bemerkten, dass wir überhaupt nicht nebeneinander saßen. Auf beiden Flügen nicht.

Wir waren so spät dran mit unserem Check In, durch die Probleme, dass wir keine andere Wahl hatten. Der Plan war also: Nett fragen und hoffen, dass jemand Sitzplätze tauschen möchte. 

Und tatsächlich hat das beide male funktioniert. 


Nach den ersten zwei Stunden Flug landeten wir in Paris CDG. Wir waren sehr besorgt darüber ob wir bei so einem riesigen Flughafen überhaupt jemals unser Gate finden würden. 

Tatsächlich mussten wir uns nur einmal kurz verlaufen und von einen unfreundlichen Franzosen anblaffen lassen um zu unserem Gate zu gelangen. 

Danach konnten wir unsere 7 Stunden ruhigen Flug mit sehr angenehmen Service und guter Film Auswahl sogar fast genießen. 

Wäre da nicht die Angst vor der Border Controle. 


Als Vivien, meine Reisepartnerin ohne Probleme durch die Kontrolle kommt, fühle ich mich etwas erleichtert. Was soll jetzt noch passieren?

Es könnte beispielsweise aus heiterem Himmel der Reisepassscanner der Security deinen Pass nicht anerkennen.

Da steh ich also. Völlig nervös, weil ich natürlich davon ausgehe, dass etwas mit meiner Genehmigung nicht stimmt. 

Tatsächlich ist es jedoch ihr System, dass 10 Minuten lang jeglichen ihrer Versuche ignoriert meinen Pass zu scannen.

Nach einigen Fragen an den Kollegen gegenüber, einem Systemneustart und diversen genervten Blicken, kann ich endlich die Grenze passieren. Ohne weitere Fragen über meinen Namen oder das Esta Dokument.

Es geht alles schief, was schief gehen kann. So besagt es Murphy’s Law.

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